Ist Patagonia nachhaltig?

Herkunftsland: USA

Zuletzt geprüft: Juni 2026

Unsere Einschätzung

Teilweise nachhaltig

Patagonia liefert mehr Nachhaltigkeitssubstanz als fast jede andere Outdoor-Marke — von bluesign über Fair Trade Fabriken bis zum konsequenten PFAS-Ausstieg. Der Wermutstropfen: Die absoluten CO2-Emissionen sinken noch nicht schnell genug. Für Outdoor-Bekleidung eine der besser dokumentierten Optionen.

Was wir wissen

Patagonia ist seit 2000 bluesign System Partner — als erste Marke weltweit. Über 90 % der Produkte entstehen in Fair-Trade-zertifizierten Fabriken, was mehr als 85.000 Arbeitende betrifft; die Prämie fließt in einen Fonds, über dessen Verwendung die Fabrikarbeiter selbst entscheiden. 84 bis 86 % der Materialien sind recycelt oder erneuerbaren Ursprungs (Stand Herbst 2025). PFAS sind ab Frühjahr 2025 vollständig eliminiert, das Net-Zero-Ziel ist für 2040 gesetzt. Mit dem Worn-Wear-Programm bietet Patagonia Reparatur, Secondhand und Rücknahme an. Seit 2022 gehört das Unternehmen der Klimastiftung Holdfast Collective. Kritisch bleibt, dass die CO2-Emissionen laut eigenem Bericht noch nicht auf dem nötigen Reduktionspfad liegen.

Relevante Siegel

Diese Siegel sind der Marke zugeordnet. Verifizierte Zertifizierungen sind entsprechend gekennzeichnet.

Quelle

Patagonia Environmental & Social Footprint

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Häufige Fragen